Künstler

Lutz Münzfeld

“Mit der Ausstellung von Original-Ölgemälden des Kunstmalers Lutz Münzfeld ist es der Galerie K. Wehr gelungen, einen der bekanntesten Neo-Impressionisten der Gegenwart in Pulheim auszustellen.

Lutz Münzfeld ist bekannt wie kein anderer Maler, wenn es darum geht, Licht und Atmosphäre mit den Mitteln der Ömalerei auszudrücken. Seine Malerei als Fortsetzung der Landschaftsmalerei Claude Monets ist bei genauem Studium nur konsequent. Er perfektioniert den Impressionismus, der nur einen kurzen Augenblick darstellt, teilweise mit fotografischem Realismus.”

Thomas Wehr – www.galerie-wehr.de
Background

Biografie

1947
In Remscheid (Bergisches Land) geboren, lebte hier bis 1967

1968
Beginn der Künstlerausbildung
Erlernen alter Techniken
Begegnungen mit Malern aus der näheren Umgebung

1970
Lehrer- und Künstlerausbildung

1981
Vertieftes Arbeiten anhand impressionistischer Landschaftsstudien

1982
Landschaftsmalerei im Ausland

1985 – 2001
Erfolgreiche Ausstellungen im In- und Ausland
Beschränkung auf das Thema Licht

Lutz Münzfeld verstarb nach langer Krankheit 2004 in Köln.

Background

Über seine Werke

LUTZ MÜNZFELD berücksichtigt in seinen Arbeiten insbesondere die Darstellung des Lichts. Motive und Themen der Arbeiten entspringen flüchtigen Impressionen zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten an teilweise denselben Orten. Somit entsteht ein direkter Zusammenhang zur Malerei des reinen Eindrucks, der zuletzt von einigen Malern des Impressionismus vertreten wurde. Er verwendet ausschließlich lichtechte Farben. Bei der Suche nach den hierfür nötigen Farbwerten fand er im tibetanischen Buddhismus entsprechende Anregung. Die hier verwendeten Elementarfarben (das richtige Rot, Grün, Gelb, Blau und Weiß = Feuer, Wasser, Erde, Luft und Raum) eignen sich genau für eine natürliche Licht/Schatten-Malerei.

Neben der räumlichen Komponente (weite Landschaft) und der betont gegenständlichen Sicht (Fenster/Tür) berücksichtigt er den Aspekt der Tageszeit. Dadurch gelangt er zu einer komplexen räumlich-zeitlichen Einstellung gegenüber Landschaft und Gegenstand im Wandel des Sonnenlichts. Der Gestaltungsprozess eines Bildes wird damit für ihn zum persönlichen Schöpfungsprozess.